Bitte erst den Text (worum geht es?) auf der Seite Das Buch lesen!!
Die einzige Frage, die ich mir stellte war:
Wie konnten die Politiker und Diplomaten so viel Geld aufbringen, ohne dass es auffiel?
Letztendlich kann ich diesen Verkauf nicht nur nachempfinden, sondern auch unterstützen. Denn nur so war es möglich, ohne Waffengewalt oder sogar einen Krieg, der sicherlich viel Geld und Leid gekostet hätte (vermutlich mehr als die aufgebrachte Summe. Wir kennen die Kosten aus dem Krieg gegen die Ukraine), unblutig an die DDR zu kommen.
Aus Büchern und Gesprächen erfuhr ich, dass das sowjetische Militär und der Geheimdienst kurz davor waren militärisch einzugreifen. Das hätte dann damals wahrscheinlich zu einem dritten Weltkrieg geführt. Lediglich Jelzin, der damalige indirekte Nachfolger von Gorbatschow, hatte dies verhindert!
Leider keine Beweise, aber Indizien:
1. Eine realexistierende seriöse hochrangige Beamtin, hatte im Frühsommer 1989 ein Gespräch mit einem höheren Bankangestellten auf einer Karibikinsel geführt. Dieser Bankangestellte berichtete ihr, dass über seine Bank unglaublich viel Geld aus der BRD in die Sowjetunion überwiesen wurde. Dieses Geld wurde zum Verkauf der DDR benötigt – und auch entsprechend deklariert. Diese Information erfolgte fast ein halbes Jahr vor der Grenzöffnung in Deutschland. Den Bankangestellten interessierte in diesem Moment weniger die politische Tragweite, als vielmehr die großartigen Feierlichkeiten, die um dieses schöne Ereignis stattfinden würden. Sachlich musste sie erwidern, dass nichts dergleichen geschehen war. Umso mehr war sie erstaunt, dass diese Feierlichkeiten dann knapp sechs Monate später doch stattfanden!
2. Putschversuch in der Sowjetunion im August 1991:
Angeblich war die Ursache für die Entführung (Verschleppung) von Gorbatschow, die wirtschaftliche Umgestaltung der Sowjetunion. Natürlich waren diese rechtsradikalen Entführer und Auftraggeber gegen eine „Westöffnung“. Trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass Gorbatschow die „Milliarden Dollar“ an diese reaktionäre Junta abgeben musste und deshalb schon nach drei Tagen wieder frei gelassen wurde. Vermutlich hatte er sich freigekauft.
3. Wieso sollten wir glauben, dass die Sowjetunion, mit ihren gierigen Funktionären, uns tatsächlich freiwillig und unentgeltlich die DDR übergeben würde? Nachdem sie jahrzehntelang dieses Land bis auf das Messer, und mit aller Gewalt, verteidigt hatte. Die BRD (Westdeutschland) war der Klassenfeind. Wir waren der Feind! Menschen, die in die BRD flüchten wollten, wurden deswegen erschossen! Uns plötzlich dieses Land zu schenken ist absurd. Außerdem war die Lage der DDR strategisch extrem wichtig für die Sowjetunion in dieser Zeit. Da leuchtet doch eher ein schneller Verkauf, vermutlich ohne Beteiligung des sowjetischen Militärs und Geheimdienst, ein.
Fazit:
Ich stelle mir den Ablauf folgendermaßen vor:
Gorbatschow feiert Perestroika und Glasnost in der Sowjetunion und verkündet mehr Offenheit dem Westen gegenüber.
Westdeutsche Diplomaten nehmen Kontakt zu Gorbatschow auf und machen ihm ein (un)anständiges Angebot.
Er nutzt die Gunst der Stunde, erkennt die Vorteile des Kapitalismus und handelt eine extrem hohe Summe aus. Die mutigen Freiheitsdemonstranten in der DDR unterstützen enorm sein Handeln!
Die westdeutschen Diplomaten wenden sich an andere westliche Länder und bringen die Summe, wie auch immer, auf. Siehe Zwei-plus-vier-Vertrag:
ist ein Regelvertrag, an dem Frankreich, die Sowjetunion, Großbritannien und die USA beteiligt waren.
Niemand durfte damals reden oder Fragen stellen, denn wenn der sowjetische Geheimdienst dies rechtzeitig erfahren hätte, dann wäre Gorbatschow sicherlich frühzeitig entführt worden, um den DDR-Verkauf zu verhindern.
Gorbatschow wird vom sowjetischen Geheimdienst entführt und muss die Kaufsumme an die Geheimdienstleute abtreten. Urplötzlich gibt es Oligarchen in Russland.....